ModLearn Technology Lab · Pädagogische Hochschule Vorarlberg
AI LAB
KI-gestützte Lernwerkzeuge für Schulen, gebaut an der PH Vorarlberg. Sie laufen auf einem eigenen Rechner der Hochschule, einem ASUS Ascent GX10 aus der DGX-Spark-Reihe: Kein Kind redet mit einem Konzern. Das Vorhaben ist Teil des Erasmus-Projekts „GenAI-Natives“.
So beginnt eine Stunde
- 01Fach wählen Die Lehrperson wählt eines von vier Fächern und legt eine Sitzung an.
- 02Code zeigen Ein sechsstelliger Code steht an der Tafel, die Kinder tippen ihn ein.
- 03Tier aussuchen Kein Konto, kein Name: Jedes Kind sucht sich ein Tier aus und arbeitet.
Mit dem Ende der Sitzung ist alles gelöscht.
Die Serie
6 Werkzeuge · 1 RechnerSechs Werkzeuge auf einem Rechner. Zu jedem steht hier, was es tut, und was es nicht tut.
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Detail 01Mathematik
Aufgabenhilfe
Was sie tut Die Kinder tippen, fotografieren oder sprechen eine Aufgabe und bekommen gestufte Hilfen nach Zech: fünf Stufen, die Lehrperson setzt die Obergrenze, und nach jedem Versuch schätzt die Anwendung, welche Stufe das Kind als Nächstes braucht, auch eine tiefere. Diagnose statt Leiter.
Was sie nicht tut Sie verrät die Lösung nie vor der Zeit: Stufe 5 kommt nur innerhalb der Obergrenze, nach eigenen Versuchen und auf ausdrückliche Bitte.
Die fünf Stufen, fachlich erklärt -
Detail 02Deutsch, Sachunterricht
Ein Trainer für alles
Was er tut Er erklärt ein Thema, das das Kind selbst nennt, in kleinen Schritten, stellt genau eine Frage je Zug und wechselt bei einem Fehler die Darstellung nach Bruner, statt dasselbe noch einmal mit mehr Worten zu sagen.
Was er nicht tut Er hält nichts zurück und ist deshalb das falsche Werkzeug für eine Aufgabe, die das Kind selbst lösen soll; und er gibt keine Note.
Der Trainer, für Lehrpersonen erklärt -
Detail 03Englisch
Sprechcoach
Was er tut Ein Gesprächspartner auf Englisch, der an das anknüpft, was das Kind gesagt hat, statt es zu spiegeln, und nachfragt, statt zu korrigieren; die Kinder sprechen, die Leertaste ist die Funktaste, die Antwort kommt gesprochen zurück.
Was er nicht tut Er versteht kein Deutsch, jedenfalls tut er so, und er prüft nicht: Fehler werden nicht gezählt, nicht bewertet und nicht benotet.
Der Sprechcoach, für Lehrpersonen erklärt -
Detail 04In jedem Fach, auf Wunsch der Lehrperson
Qualitätssicherung
Was sie tut Auf Wunsch der Lehrperson löst ein Frontier-Modell die Aufgabe mit, aber erst, nachdem der Spark sie ohne jede Person neu formuliert hat; die Lösung bleibt in der Anwendung und stützt die Hilfen, das Kind bekommt sie nicht zu sehen.
Was sie nicht tut Sie schickt nie ein Foto und nie einen Namen hinaus, und sie läuft nicht unbegrenzt: Ein Budgetwächter zählt Aufrufe und Euro und sperrt den Weg, sobald die Grenze erreicht ist.
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Detail 05Für Lehrpersonen
Platz buchen
Was es tut Lehrpersonen reservieren Plätze auf dem Rechner, nicht den Rechner, und sagen dazu, wofür: Unterricht mit einer Klasse, Sichere Verwaltung, Bild, Video und Musik, eigene Unterlagen befragen, ein Modell schulen.
Was es nicht tut Eine Buchung ist eine Zusage, keine Sperre: Wer nicht gebucht hat, darf arbeiten, solange Plätze frei sind; gemessen sind 25 Kinder im Schnitt gut ein Platz.
Zum Buchen, mit Anmeldung -
Detail 06Für Lehrpersonen und Studierende der PH
Anmeldung mit dem PH-Konto
Was sie tut Wer ein Konto der PH Vorarlberg hat, meldet sich damit an, über die zentrale Anmeldung der Hochschule; die Anwendung sieht nie ein Kennwort.
Was sie nicht tut Kinder melden sich nicht an: Sie haben kein Konto und keinen Namen, nur einen Sitzungscode und ein Tier.
Zur Anmeldung
Die Grundsätze
im Server erzwungen- „Ein Systemprompt ist eine Bitte, keine Grenze.“
- Jede Zusage auf dieser Seite wird im Server geprüft und erzwungen, nicht im Prompt erbeten: welche Hilfestufe erlaubt ist, ob eine Antwort genau eine Frage stellt, ob ein Name das Haus verlässt.
- „Alles stirbt mit der Sitzung.“
- Fotos, Aufgaben und Verläufe gibt es nur, solange die Sitzung läuft; Teilnehmende haben kein Konto und keinen Namen, nur ein Tier.
- „Die Verbrennung passiert im Spark.“
- Kein Kind redet mit einem Konzern: Was Kinder tippen, fotografieren oder sprechen, verarbeitet der Rechner der PH; die Qualitätssicherung sieht nur Aufgaben, die der Spark vorher ohne jede Person neu formuliert hat.
- „Eine Zahl, die niemand nachprüft, ist geraten.“
- Der Rückblick im Buchungswerkzeug stellt Tag für Tag nebeneinander, was gebucht war und was gemessen wurde; die Kapazitätszahl wird korrigiert, sobald er etwas anderes sagt.
Wie es gebaut ist
SchaltplanDie Anwendung läuft auf einem Server der PH unter lab.ph-vorarlberg.at, der Rechner mit den Modellen davon getrennt. Dazwischen liegt Tailscale, ein privates Netz: Der Spark hat keinen offenen Port im Internet, und nur der Server der PH erreicht ihn.
Auf dem Spark laufen Qwen3-VL 30B für Text und Bild und Whisper für die Spracherkennung, beide lokal. gpt-5 kommt nur in der Qualitätssicherung zum Zug und bekommt nur umformulierte Aufgaben.
Hinweis Das AI LAB ist ein Pilotprojekt, das bei entsprechender Hostingumgebung auch vollständig DSGVO-konform betrieben werden kann.
- Handy oder Browserverschlüsselt zum Server der PH
- lab.ph-vorarlberg.atdie Anwendung, Server der PH
- Tailscaleprivates Netz, kein offener Port, 103 ms
- SparkQwen3-VL 30B und Whisper, lokal
- gpt-5nur Qualitätssicherung, nur umformuliert
Gemessen, nicht geschätzt
- Textaufgaben richtig gestuftSkala 0 bis 80 Aufgaben
- 80 von 80
- langsamste Antwort bei 50 gleichzeitigen Anfragen, kein AusfallSkala 0 bis 10 s
- 6,4 s
- vom Server der PH zum SparkSkala 0 bis 1 s
- 103 ms
- höchste echte Gleichzeitigkeit im Betrieb, über zehn Tage und 344 AnfragenSkala 0 bis 10 Anfragen zugleich
- 3
- je Aufgabe in der QualitätssicherungSkala 0 bis 1 Cent
- 0,22 Cent
Für wen, und wie mitmachen
Das AI LAB ist für Lehrpersonen der PH Vorarlberg und ihrer Partnerschulen gedacht, von der Volksschule bis zur Sekundarstufe. Wer ein PH-Konto hat, meldet sich damit an und legt eine Sitzung an; die Kinder brauchen nur den Code. Lehrpersonen ohne PH-Konto bekommen ihren Zugang über das ModLearn Technology Lab.
Erasmus-Partner, Schulleitungen und Kolleginnen und Kollegen, die das Vorhaben kennenlernen oder erproben wollen, erreichen das ModLearn Technology Lab über die PH Vorarlberg.
Was noch kommt
- in Arbeit Musikstunde. Ein Fach wie Mathematik: Die Klasse schreibt einen Liedtext, der Spark macht daraus ein Lied. Der Dienst am Spark steht, ausprobieren lässt er sich ganz unten auf dieser Seite; die Oberfläche für die Klasse fehlt noch.
- in Arbeit Ressourcen buchen. Das Buchungswerkzeug soll auch die Geräte des Labs kennen, den 3D-Drucker zuerst; Schritt für Schritt.
- in Arbeit Fehlerzusammenfassung im Sprechcoach. Am Ende eines Gesprächs sieht die Lehrperson, welche Fehler sich wiederholt haben, statt jedes Wort zu lesen.
- in Arbeit Eine Stimme vom Spark. Die Sprachausgabe des Sprechcoachs kommt derzeit aus dem Betriebssystem des Geräts; eine eigene Stimme auf dem Spark ist geplant.
Ausprobieren: Ein Lied in einer Minute
ohne AnmeldungEinen Stil wählen, ein paar Zeilen schreiben, abschicken: Der Spark macht daraus mit ACE-Step 1.5 ein Lied von 30 oder 60 Sekunden. Er rechnet ein Lied nach dem anderen; stehen schon andere an, steht hier, an welcher Stelle das eigene wartet und wie lange es noch dauert.
Detail 07Musik-KI am Spark, für alle
Die Musik-KI wird gefragt …
Lieder werden nach einer Stunde gelöscht. Bitte keine Namen oder persönlichen Angaben in den Text.
Impressum
- Stelle
- ModLearn Technology Lab, Pädagogische Hochschule Vorarlberg
- Verantwortlich
- Thomas Schroffenegger
- Projekt
- AI LAB, Erasmus-Projekt „GenAI-Natives“
- Stand
- Oktober 2026